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    Energiepolitik

    Neues aus der Energiepolitik

    (Stand 28. Oktober 2011)

    EnergieSchweiz lanciert neues Internetportal für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

    EnergieSchweiz hat eine neue Informations- und Beratungsplattform http://www.energieschweiz.ch/. Das Onlineportal gibt Antworten auf alle Fragen rund um die Themen Energiesparen, erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Gleichzeit startet auch das neue Beratungsangebot. Ausgewiesene Experten beantworten kompetent und individuell Fragen zu erneuerbaren Energien und dem effizienten Umgang mit Energie…

    Energieeffizienz: Neue Vorschriften für Elektrogeräte

    Für neue TV-Geräte, Umwälzpumpen, Leuchtstoff- und Strassenlampen sowie für Set-Top-Boxen und Kühl- und Gefriergeräte gelten ab 1. Januar 2012 neue oder erweiterte Effizienzvorschriften. Ausserdem wird eine Energieetikette für TV-Geräte eingeführt und die neue Gestaltung der Energieetikette für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen sowie Geschirrspüler von der EU übernommen. Neue Geräte, die den neuen Vorschriften nicht entsprechen, dürfen noch während 6 Monaten in Verkehr gebracht und noch maximal zwei Jahre im Detailhandel verkauft werden…

    Fast die halbe Schweiz lebt in einer Energiestadt

    Die Zahl der Energiestädte in der Schweiz wächst unaufhörlich und hat 2011 die Schwelle von 250 überschritten. Am Energietag 2011 vom 28. September in Bern erhielten weitere 41 Gemeinden das Label Energiestadt…

    Bundesrat legt Strategie für mehr Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien fest

    Der Bundesrat hat den Masterplan Cleantech zur Kenntnis genommen und im Rahmen der Strategie des Bundes für Ressourceneffizienz und erneuerbare Energien verschiedene Massnahmen beschlossen. Die Ergebnisse einer Konsultation interessierter Kreise zum Masterplan Cleantech wurden berücksichtigt. Damit macht der Bundesrat einen wichtigen nächsten Schritt in seinen Bestrebungen hin zu einer ressourcen- und energieeffizienteren Wirtschaft…

    Kantonale Energieförderprogramme: Mehr Auszahlungen und höhere Wirkung

    147 Millionen Franken an Förderbeiträgen bezahlten die kantonalen Energieförderprogramme 2010 aus, das ist rund ein Viertel mehr als im Vorjahr.

    13,6 Millionen Franken für Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen

    2011 wurden zum zweiten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen für Projekte und Programme zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Den Zuschlag erhielten 31 Projekte und 13 Programme…

    Bundesrat präzisiert Vollzug der kostendeckenden Einspeisevergütung

    Der Bundesrat hat einer Teilrevision der Energieverordnung zugestimmt. Sie beinhaltet Präzisierungen und Ergänzungen für den praktischen Vollzug der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Ausserdem werden die Regeln für die Stromkennzeichnung verschärft, um den Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Transparenz über die Herkunft des von ihnen konsumierten Stroms zu verschaffen. Die Änderungen treten am 1. Oktober 2011 in Kraft…


    EnergieSchweiz – Wirkung deutlich gesteigert.

    EnergieSchweiz hat 2008 trotz der Wirtschaftskrise seine energetischen Wirkungen gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert, volkswirtschaftlich wichtige Impulse gesetzt und einen Beitrag zur Versorgungssicherheit geleistet. Jahresbericht EnergieSchweiz.

    Bildungsoffensive steht bevor!

    Der Bundesrat will dem Mangel an qualifizierten Berufsleuten im Energie- und Gebäudebereich mit einer Aus- und Weiterbildungsoffensive begegnen. Im Rahmen des dritten Stabilisierungsprogramms sollen 15 Millionen Franken direkt in die Ausbildung zusätzlicher Fachkräfte für das Installations- und Baugewerbe investiert werden.
    Mit diesen Anstrengungen wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien speziell bei den Gebäudesanierungen geleistet. Der Bundesrat will für die Massnahmen im Jahr 2010 insgesamt 15 Mio. Franken zur Verfügung stellen.

    Voller Erfolg für die Aktion Gebäudeenergieausweis

    Der neue Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) kommt gut an: In nur drei Wochen fanden die ersten 15 000 Gebäudeenergieausweise mit ergänzendem Expertenbericht ihre Abnehmer. Pro Arbeitstag wurden durchschnittlich 1000 GEAK bestellt. Der Bund unterstützte die Einführung des Gebäudeenergieausweises der Kantone
    (GEAK) mit einem finanziellen Beitrag.
    Die Hauseigentümer können sich weiterhin Gebäudeenergieausweise von einem der zertifizierten Experten ausstellen lassen. Weitere Informationen: Gebäudeenergieausweis der Kantone: www.geak.ch.

     

    Zukunft von EnergieSchweiz wird konkret

    Im Zentrum der Bilanz- und Strategiekonferenz von EnergieSchweiz am 30. Juni und
    1. Juli 2009 in Unterägeri stand auch dieses Jahr die Zukunft von EnergieSchweiz
    nach 2010.
    Michael Kaufmann, Programmleiter von EnergieSchweiz, stellte den Konzeptentwurf der Strategiegruppe vom 11. Juni 2009 zur Zukunft von EnergieSchweiz in seinen Grundzügen vor. Auf Basis dieses Konzeptentwurfs wird ab Ende 2009 das Detailkonzept «EnergieSchweiz nach 2010» erarbeitet. Zwischenzeitlich soll der Bundesrat Ende 2009 einen Grundsatzentscheid fällen.
    Die Unterlagen zur Bilanz- und Strategiekonferenz wurden auf dem Internet publiziert www.energieschweiz.ch.

    Elektrogeräte: Effizienzvorschriften werden in der Schweiz zum Standard

    Am 24. Juni 2009 hat der Bundesrat einen grossen Schritt für die Energieeffizienz vollzogen. Mit Effizienzvorschriften für eine ganze Palette der wichtigsten Elektrogeräte werden in der Schweiz neue Standards gesetzt und damit massiv elektrische Energie eingespart.
    Mit der Verabschiedung der Revision der Energieverordnung
    erlässt der Bundesrat neue Vorschriften in den drei Gebieten Haushaltlampen, Haushaltgeräte und elektronische Geräte. In den meisten Bereichen übernimmt die Schweiz neu die Regelungen der EU, es sei denn, die europäischen Vorschriften sind noch nicht in Kraft oder weniger streng als die schweizerischen Anforderungen. www.energieschweiz.ch: Newsletter EnergieSchweiz Nr. 61.

     

    Aktionspläne für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

    Im Februar 2007 hat der Bundesrat entschieden, seine Energiepolitik auf vier Säulen abzustützen: Auf Energieeffizienz, erneuerbaren Energien, dem Ersatz und Neubau von Grosskraftwerken zur Stromproduktion sowie auf der Energieaussenpolitik. Zur Konkretisierung dieser Strategie hat das UVEK die Aktionspläne zur Energieeffizienz und erneuerbare Energien erarbeitet. Der Bundesrat hat diese am 20. Februar 2008 verabschiedet.
    Mit den Aktionsplänen sollen der Verbrauch fossiler Energien gemäss den Klimazielen bis 2020 um 20% gesenkt, der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch um 50% gesteigert und der Anstieg des Stromverbrauchs zwischen 2010 und 2020 auf maximal 5% begrenzt werden. Nach 2020 sehen die Aktionspläne eine Stabilisierung des Stromverbrauchs vor. Weitere Informationen: BFE, Bundesamt für Energie Energiepolitik.

    Position der SSES

    Die SSES unterstützt alle Bestrebungen des Bundes und der Kantone zu mehr erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.

    Eidgenössische Abstimmungen seit 2000

    Die wichtigsten nationalen energiepolitischen Abstimmungen

    2003

    • Initiative „Strom ohne Atom“ (Atomausstieg) wird mit 66,3 % abgelehnt
    • Initiative „MoratoriumPlus – für die Verlängerung des Atomkraftwerk-Baustopps und die Begrenzung des Atomrisikos“ wird mit 58,4 % abgelehnt.

    2002

    Das Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) wird mit 52,6%  abgelehnt.   

    2001

    Die eidgenössische Volksinitiative "für eine gesicherte AHV - Energie statt Arbeit besteuern!" wird mit 77,1% abgelehnt.

    2000

    Solarinitiative, Förderabgabe und Energielenkungsabgabe werden abgelehnt.

    Position der SSES

    Die SSES hat sich vor allem sehr stark für die 3 Energievorlagen eingesetzt. Konnte sich aber gegen die grossangelegte Gegenkampagne nicht durchsetzen. Sie sieht sich jedoch in Ihrer Haltung bestätigt, wird doch jetzt - durch die revidierte Energieverordnung - ein Minimalanteil der Forderungen der Solarinitiative erfüllt. Mit der Solarinitiative wären Solarstromanlagen mit jährlich 750 Mio CHF gefördert worden. Die kostendeckende Einspeisevergütung wird hingegen nur ca. 16 Mio CHF Förderung für Solarstromanlagen generieren.

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