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    Wasserkraft

    … wird aus der potentiellen Energie des Wassers gewonnen, die sich aus dem Höhenunterschied zwischen Stauung und Turbine ergibt.

    Technik

    ©vse.ch
    Laufkraftwerk

    Früher hat die Wasserkraft Räder von Mühlen und Sägereien angetrieben. Heute fliesst Wasser in einer Rohrleitung auf eine Turbine, die einen Generator antreibt. Auf diese Weise entstehen in Wasserkraftwerken 60 Prozent der in der Schweiz erzeugten Elektrizität, je die Hälfte davon durch Laufkraftwerke, bei denen Flusswasser die Turbinen antreibt, die andere Hälfte durch Speicherkraftwerke an einem Stausee.

    Mit Hilfe von Pumpspeicherkraftwerken kann Energie gespeichert werden. Dabei wird Wasser mit billigem Nachtstrom in einen Stausee gepumpt und tagsüber wieder Strom erzeugt und zu hohen Preisen ans Netz abgegeben.

    Kosten-Nutzen

    ©vse
    Kraftwerk Höngg

    Das Kraftwerk Höngg liegt auf den in der Limmat befindlichen Werdinseln. Als eines der ersten Wasserkraftwerke hat es das Qualitätszeichen „Nature Star“ erhalten, das durch den Verein für umweltgerechte Elektrizität (VUE) vergeben wird. Damit kann das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) ein regional erzeugtes Stromprodukt anbieten, das strengen ökologischen Anforderungen genügt.

    Eine Rohrturbine mit einer Leistung von 1.5 Megawatt erlaubt eine Jahresproduktion von 6.85 Gigawattstunden. Die Anlage ist vollständig automatisiert und wird vom ewz-Kraftwerk Letten aus überwacht. Im Oberwasserkanal wird von der Stadt Zürich eine Badeanstalt betrieben, welche in die naturbelassene Uferlandschaft integriert ist. Dank einer Fischtreppe bleibt das Ökosystem weiterhin intakt.

    Weitere Infos