Bei der Solararchitektur spricht man von passiver Nutzung der Sonnenenergie. Der wechselnde Lichteinfall in das Gebäude im Tages- und Jahresverlauf soll möglichst gut auf den Heiz- und Beleuchtungsbedarf abgestimmt sein.
Wesentliche Aspekte dabei sind:
- Südfassade: Hoher Fenster- bzw. Glasanteil in der Südfassade. Dachvorsprünge oder kleine Balkone verhindern den direkten Sonneneinfall im Sommer und die Überhitzung des Gebäudes. Im Winterhalbjahr sorgt der tiefe Sonnenstand für eine günstige Sonneneinstrahlung.
- Speichermassen: Böden, Wände oder Decken sind aus Backstein, Beton oder Lehm, um die eingestrahlte Wärme speichern zu können.
- Gute Wärmedämmung: Die Gebäudehülle inkl. Kellerboden, Dach und Fenster sind maximal gedämmt, um im Winter minimale Wärmeverluste zu erzielen.
- Komfortlüftung: Die «automatische Lüftung» überträgt die Wärme der Abluft auf die frische Zuluft für das Haus. Dank auswechselbaren Filtern gelangen Staub und Pollen nicht in die Wohnung.