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    Passive Solarenergie

    ... ist Sonnenlicht, das durch die Fenster ins Haus eindringt und so einen wesentlichen Beitrag zum Heizen eines Gebäudes leisten kann.

    Technik

    ©solaragentur.ch
    Solararchitektur in Liebefeld, Solarpreis 2007

    Bei der Solararchitektur spricht man von passiver Nutzung der Sonnenenergie. Der wechselnde Lichteinfall in das Gebäude im Tages- und Jahresverlauf soll möglichst gut auf den Heiz- und Beleuchtungsbedarf abgestimmt sein.

    Wesentliche Aspekte dabei sind:

    • Südfassade: Hoher Fenster- bzw. Glasanteil in der Südfassade. Dachvorsprünge oder kleine Balkone verhindern den direkten Sonneneinfall im Sommer und die Überhitzung des Gebäudes. Im Winterhalbjahr sorgt der tiefe Sonnenstand für eine günstige Sonneneinstrahlung.
    • Speichermassen: Böden, Wände oder Decken sind aus Backstein, Beton oder Lehm, um die eingestrahlte Wärme speichern zu können.
    • Gute Wärmedämmung: Die Gebäudehülle inkl. Kellerboden, Dach und Fenster sind maximal gedämmt, um im Winter minimale Wärmeverluste zu erzielen.
    • Komfortlüftung: Die «automatische Lüftung» überträgt die Wärme der Abluft auf die frische Zuluft für das Haus. Dank auswechselbaren Filtern gelangen Staub und Pollen nicht in die Wohnung.

    Kosten-Nutzen

    • Faustregel: 10 kWh = 1 Liter Heizöl = 1 m3 Erdgas = 2 kg Holzpellets = 0.001 m2 Sonnenkollektor (über 20 Jahre gerechnet).
    • Die passive Nutzung ist die kostengünstigste Art der Sonnenenergienutzung.
    • Breits herkömmliche Häuser decken 25-35% ihres Wärmebedarfes durch Sonneneinstrahlung. Für Neubauten aber auch bei Renovationen besteht ein riesiges Potential, Energie und Energiekosten einzusparen.
    • Solararchitektur kannten schon die Alten Griechen – und hatten entsprechende gesetzliche Bauvorschriften!

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