Der Energiebedarf vieler Gebäude, Haushaltungen oder Büros kann beträchtlich reduziert werden. Vor allem bei älteren Gebäuden erfordert die Wärmeversorgung, also die Heizung und Warmwassererzeugung meistens übermässig viel Energie. Gründe dafür können bei der schlechten Wärmedämmung, einer veralteten Heizungsanlage oder auch beim Benutzerverhalten liegen.
Zu den Massnahmen zur Minderung des Wärmebedarfs gehören
bei der Gebäudesanierung
beim Neubau
über das Benutzerverhalten
Die Trinkwasseraufbereitung und Warmwassererzeugung braucht Energie. Oft wird dazu hochwertige elektrische Energie eingesetzt. Zu den Massnahmen zur Minderung des Wasserbedarfs gehören:
In vielen Büros und Haushalten sind sehr ineffiziente elektrische Geräte im Einsatz und oft sind diese unnötig in Betrieb. Dies birgt ein grosses Einsparpotential.
Zu den Massnahmen zur Minderung der elektrischen Energie gehören:
Der Energiebedarf eines Gebäude, Büros oder Haushaltes lässt sich über das Benutzerverhalten oft ohne oder nur mit kleinen Kosten senken. Der Erwerb von neuen, effizienten Haushaltgeräten kostet zwar etwas, hingegen lässt sich die Neuinvestition über die kleineren Stromkosten meist in wenigen Jahren oder gar Monaten amortisieren. Auch die Kosten für eine gute Gebäudesanierung oder für einen energieoptimierten Neubau zahlen sich bei Betrachtung der Gebäudekosten über die Lebenszeit aus.
Massnahmenbeispiele:
Massnahme | Kosten | Leistung |
Reduktion der Raumtemperatur um 1°C über Heizungseinstellung | keine | bis zu 7% weniger Heizkosten |
Einsatz einer Steckerleiste, um Stand-by-Verluste zu vermeiden | ca. Fr. 10.- | bis zu 400 kWh Strombedarf pro Jahr weniger Preisbeispiel Elektrizitätswerk Kanton Zürich (EKZ): jährliche Kosteneinsparung zwischen Fr. 32 .- und Fr. 78.- (abhängig von Nieder- und Hochtarif) |
Einsatz eines Wasserspardüsen an Dusche und Lavabo | ca. Fr. 30.- | bis zu 700 kWh weniger Energiebedarf |
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