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    Biodiesel

    … ist nachwachsender Kraftstoff, der aus Pflanzenöl hergestellt wird.

    Technik

    ©agqm-biodiesel
    Beetle in Rapsfeld

    Biodiesel wird aus Raps gewonnen. Raps wird nach der Ernte zu Öl und Schrot verarbeitet. In einem chemischen Prozess, der Veresterung, wird aus dem Pflanzenöl Biodiesel. Aus einer Hektare Raps entstehen nach der Veresterung 1100 Liter Biodiesel, sowie 200 Liter Glyzerin und 1800 kg Rapskuchen.

    Bioethanol ist als Zusatzstoff von Benzin oder Diesel bedeutsam. Dabei handelt es sich um einen Ethylalkohol aus der Vergärung von Zucker vegetabilen Ursprungs. Genutzt werden vor allem Überschüsse und Abfälle aus dem Getreide- und Kartoffelanbau sowie auf die verfügbaren Bestände an Randen und an Molke.

    Kosten-Nutzen

    ©midfully.com
    Dave Williamson zeigt eine Flasche mit sauberem Biodiesel

    Biodiesel ist preiswert, da es kein Mineralöl ist und deshalb auch keine Mineralölsteuer bezahlt werden muss. Biodiesel wird in Deutschland an über 1900 Tankstellen verkauft. 2004 konnten bereits 476 Mio. Liter abgesetzt werden. Biodiesel kann unproblematisch mit normalem Diesel gemischt werden. Es ist biologisch abbaubar und ist kein Gefahrengut (Flammpunkt bei ca. 170° C). In der Schweiz gibt es erst wenige Tankstellen von Flamol, welche Biodiesel verkaufen und erst eine Anlage in Etoy am Genfersee, welche aus Rapsöl Biodiesel herstellt.

    Bioethanol: Der Preis beträgt ca. 121 Rp./Liter bei Herstellung in der Schweiz aus im Inland erzeugten Rohstoffen. Die Beimengung von Bioethanol zu Benzin resp. Diesel verteuert diese nur unwesentlich. Hingegen ergibt sich eine bessere Ökobilanz: Die Beimischung von 5% Bioethanol zum Benzin führt pro Liter Bioethanol zu 2.5 kg weniger CO2-Ausstoss.

    Weitere Infos