SubPagesTopPicture

Die Klimastiftung Schweiz fördert drei Projekte mit 265’000 Franken

Die Klimastiftung Schweiz hat zwei Innovationsprojekte und ein Effizienzprojekt von KMU mit 265’000 Franken eine finanzielle Unterstützung zugesprochen. Dies ermögliche es den Betrieben, die Ideen mit einem umweltschonenden Fokus in die Praxis umzusetzen und auf den Markt zu bringen. Die Klimastiftung Schweiz leiste so einen Beitrag zu den nationalen Klimazielen und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Schweiz, schreibt sie in einer Mitteilung.

Pressedienst/Redaktion

Drei innovative Projekte werden von der Klimastiftung Schweiz finanziell unterstützt: Zwei im Bereich der Stromeffizienz, das andere ermöglicht das Erschliessen von wasserführenden Kanälen zur Gewinnung von Naturstrom. Zudem gibt es einen finanziellen Zuschuss für eine Elektrotankstelle. Für alle Projekte zusammen hat die Stiftung 265’000 Franken gesprochen.

Entwicklung effizienter Beleuchtungssteuerungen

Gemäss einer Studie wird die Beleuchtung in Unterführungen lediglich 3% der Zeit benötigt. Daher muss die Leistung und die Nutzungszeit in dem Ausmass reduziert werden, dass das maximal mögliche Energiesparpotential erreicht werden kann. Das KMU LEDCity aus dem Kanton Zürich entwickelt eine interaktive, integrierte und intelligente Steuerung für Beleuchtungen in Unterführungen, die die Grenzen bei maximalem Kundennutzen auslotet. Die neu entwickelte Beleuchtungssteuerung wird von der Stiftung mit 150’000 Franken gefördert, da diese ein grosses Potenzial in einer breiten Anwendbarkeit erkennt.

Gewinnung von Naturstrom durch die Erschliessung von Kanälen

Im Zentrum steht die Erschliessung von wasserführenden Kanälen, die derzeit ungenutzt sind. Das KMU dEnerqi AG aus Horn im Kanton Thurgau geht von einem Potenzial von 200 km geeigneten Kanälen in der Schweiz aus. Ziel ist es, Naturstrom mittels einer Strömungsturbine zu produzieren. Diese Turbine ist ein hocheffizientes Wasserrad, das den Energiebedarf pro Jahr von rund 60 Haushalten abdecken könnte. Die Stiftung unterstützt das Projekt mit einer Finanzspritze von 100’000 Franken.